Thomy Truttmann, «NOX»

Thomy Truttmann hat die meisten seiner Stücke in der Kleinen Bühne Zofingen gespielt: "Örjan", "das Güggelei", "der Rekord", "Mad, Bad & Sutherland", "Flohvelo", "Salto & mortale".
Er hat unterdessen ein grosses Fanpublikum in Zofingen.
Thomy Truttmann überzeugt immer wieder durch seine grosse Bühnenpräsenz. Er schafft es, die Zuschauer mit seinen Stücken zu packen.
Diesmal wollten Thomy Truttmann und sein Regisseur/Autor ein Stück zur Flüchtingsthematik machen. Sie wählten ein Beispiel aus der Tierwelt, den Wolf. Kindern, oft auch Erwachsenen, fällt es leichter, sich mit Tieren zu identifizieren. Die Wahl des Wolfs passt gut zur Flüchtlingsthematik. Um den Wolf, wie auch um die Flüchtlinge sind viele Kontroversen entstanden. Die einen wollen ihn/sie schützen, die anderen wünschen sich ihn/sie am liebsten so weit weg wie möglich.
Zwischen dem Nachtwächter und dem Wolf entsteht mit der Zeit eine vertrauensvolle Beziehung.
Thomy Truttmann spielt beide, den Nachtwächter und den Wolf. Er schafft dies scheinbar mühelos und auf sehr eindrückliche Weise. Er erreicht damit auch, dass die Zuschauer sich mit dem Thema fremd-, schutzlos sein auseinandersetzen.

Spiel: Thomy Truttmann
Stück und Regie: Adrian Meyer
Musik/Komposition: Ben Jeger
Lichtgestaltung: Edith Szabo
Bühnenbau: Martin Finsterle
Produktion: luki*ju theater luzern